Freiheit 2112 – Die Eröffnungsparty

Ja, ich war bei der Eröffnungsparty des Freiheit 2112 in der Hanauer Landstraße 192. Da ich ein großer Freund elektronischer Musik, insbesondere in Frankfurt, bin, hat es mich dort hingezogen.

Beim Eingang kam direkt die Frage, ob man auf der Gästeliste steht. Wir verneinten dies und wunderten uns. An der Kasse wurde man dann um stolze 15 Euro gebeten! Na gut, eine Opening Party ist sicher etwas größer und besser – da kann man auch mal etwas mehr zahlen. Gesagt, getan, und wir waren drin.

Die Räumlichkeiten ähneln von der Grundstruktur noch sehr dem KingKa, es ist jedoch noch um einen Raum kleiner geworden. DJ-Pult und Bar im Erdgeschoss, darüber ein offenes „Dach“ zum ersten Stock, welches mit einem durchgehenden Balkon den Blick auf die Tanzfläche freigibt. Man könnte sagen: Wer auf der Tanzfläche steht, wird von einfach JEDEM gesehen. Angenehm ist das nicht.

Hinter dem DJ ist der kleine Raucherbereich bzw. Raucherraum. Er ist klein, verraucht und selbst für schwere Raucher ist die Luft dort nicht gerade angenehm. Liebe Freiheit, ihr braucht dort Lüfter!

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Im ersten Stock ist vor allem viel nichts. Eine kleine Bar, ein paar wenige Sitzmöglichkeiten und die Toiletten. Außerdem eine gute Aussicht auf die tollen LED Stäbe, welche von der Decke wie Eiszapfen herunterhängen und schön Leuchten. Die Toiletten waren übrigens größer als der Raucherraum.

Leider war der Club ziemlich leer. Die Betreiber haben vielleicht vergessen Werbung zu machen, so etwas kann man ja mal vergessen. Die Stimmung war aber leider auch etwas verhalten. Insgesamt blieben wir etwa zwei Stunden in der Freiheit 2112 – in der Hoffnung auf Besserung. Diese trat jedoch leider nicht ein. Vielleicht lag es an der Musik, vielleicht war das Wochenende schlecht gewählt, vielleicht schreckten auch einfach die 15 Euro Eintritt zu viele Gäste direkt an der Schlange schon ab.

Ich wünsche dem Freiheit 2112 Erfolg – dafür muss es aber hart arbeiten! Mehr Werbung, günstigeren Eintritt, und vielleicht andere DJs, welche das Frankfurter Publikum mehr ansprechen. Eine positive Sache hatte der Abend jedoch auch: Es waren gut 50% Frauen dort. Das ist selten, damit kann man arbeiten.

Die Frankfurter Rundschau hat übrigens auch einen kleinen Artikel zur Eröffnungsparty (ebenfalls von Samstag), von dem ich ein paar Worte zitieren möchte:

Eine eher unspektakuläre Party // Tanzfläche ist halb verwaist. Ebenso die Bar.

Dass sein Club nun zur Eröffnung bei weitem nicht voll ist, mache ihm keine Sorgen. „Ein Club muss wachsen“, sagt er.

Zudem seien ihm die Preise etwas zu hoch […] Dafür sei das Soundsystem sehr gut.

Zum Schluss ein Video des Abends und noch ein paar weitere Fotos (diese jedoch nach dem „Break“):


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IMG_20140928_005004aFrankfurter Rundschau Artikel

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